Gewohnheiten aufbrechen

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Die meisten Abläufe des Tages bestimmt nicht unser Bewusstsein. Natürlich hören wir das nicht gerne als aufgeklärte selbstbestimmte Menschen. Tatsache aber ist: wie wir Aufstehen, mit anderen Menschen sprechen und natürlich auch, wie und was wir essen ist vorwiegend von Gewohnheiten geprägt. Forscher fanden heraus, dass ein Drittel bis die Hälfte unserer Aktionen auf Gewohnheit beruht. Wir denken also nicht über alles nach bevor wir es tun. Laut dem Professor für Sozialpsychologie an der Universität von Bath in England, Herrn Bas Verplanken, sind Gewohnheiten „Verhaltensweisen, die wir regelmäßig in einem stabilen Kontext ausüben. Meist basieren sie auf Entscheidungen, die wir einmal bewusst getroffen haben (Quelle: Zeit online Wissen vom 08.04.2013, Mach es anders!). Besonders auffällig ist dies bei unliebsamen Gewohnheiten. Und hier sind wir oft schon wieder bei den Essgewohnheiten. Das, was uns früher vielleicht Freude bereitet hat und heute bestimmte Funktion erfüllt, z.B. Essen als Ersatz für…, erfordert nun in der Tat etwas Aufwand, um durch eine neue, gesündere Gewohnheit ersetzt zu werden. Wie kommt man da nun persönlich weiter, um nicht immer im gleichen Kreislauf festzuhängen? Am Anfang steht das bewusst machen. In der Regel funktioniert das sehr gut mit Unterstützung. Ist der Wunsch nach Änderung einer Gewohnheit da und die Überzeugung, dass es anders besser werden wird, geht es an die Umsetzung. Und hier gibt es nicht den Universalweg. Denn jeder Mensch reagiert auf unterschiedliche Anreize. Viele Menschen können z.B. Ihre Gewohnheiten sehr gut ändern, wenn Belohnungen winken. Diese müssen über einen längeren Zeitraum verteilt werden, denn leider braucht eine Änderung von Gewohnheiten vor allem immer Zeit. Auf meiner Ernährungsberatungshomepage finden Sie bei den Downloads eine Tokenkarte. Diese kann Ihnen helfen dranzubleiben, um nach einigen Wochen eine stabile neue Gewohnheit in Ihrem Leben zu haben. Für alle Änderungen auf diesem Gebiet gilt: Nicht alles auf einmal ändern, sondern wirklich Stück für Stück. Picken Sie sich die Gewohnheit heraus, die am dringendsten ist, am unliebsamsten oder auch am naheliegendsten und fangen Sie einfach an. Am Ende wird es leicht sein.

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