Mehr Wasser im Fisch

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Häufig enthält Tiefkühlfisch Fremdwasser.

Haben wir nicht größere Probleme als ein bisschen Wasser? Zum Beispiel übermäßige Antibiotikagaben, Artenschwund, Überfischung?!

Natürlich gibt es dringendere Probleme rund um den Fisch. Der Fremdwasseranteil ist obendrein in der Zutatenliste deklarierungspflichtig und ausdrücklich erlaubt. Gekennzeichnet werden müssen auch die wasserbindenden Sustanzen (kondensierte Phosphate). Trotzdem ist es etwas, das der Verbraucher nicht erwartet und das uns eine ganze Menge Geld für Füllmaterial aus der Tasche zieht. Argument der Fischindustrie: Beim Verarbeitungsprozess geht dem Fisch Gewebewasser verloren, das ersetzt werden muss, um die angestrebte Qualität zu gearantieren. Ein guter Ansatz, warum aber dann, ohne es auf der Packung zu vermerken?  Bei Stichproben der unterschiedlichsten Institute aus verschiedenen Jahren, besteht bei erschreckend vielen Proben der dringende Verdacht auf eine Fremdwasseranreicherung, die eben nicht auf der Verpackung ersichtlich ist. Ein zu geringer Proteingehalt der Fische führt zu dem Verdacht. Manche geben die verheimlichte Täuschung auf Nachfrage zu, andere nicht. Extrem betroffen: Pangasiusfilet aus Südostasien. Beweisen lässt sich eine solche Manipulation nicht sicher, da Fisch und Garnelen ohnehin zu ca. 80% aus Wasser bestehen. Was bleibt ist ein fader Nachgeschmack.

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