Ballaststoffe

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Zufuhrempfehlung: 30g/Tag

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile in pflanzlichen Lebensmitteln. Erst in den letzten Jahren wurde deutlich, welch wichtige Funktionen diese kalorienfreien Faserstoffe haben, die unser Körper im Prinzip nur durchschleust.
Ballaststoffe senken nachweislich den Cholesterinspiegel (sie binden Gallensäuren im Darm, die der Körper benötigt. Diese werden ausgeschleust und unser Körper bildet neue- aus Cholesterin+ die Synthese von Cholesterin in der Leber wird gehemmt), haben einen regulierenden Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und beugen Verstopfung vor. Durch ihr großes Volumen, das das Sättigungsgefühl fördert, wirken sie Übergewicht entgegen. Sie senken die Möglichkeit für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Es gibt wasserlösliche und unlösliche Ballaststoffe:
Zu den Unlöslichen gehören Fasern von Pflanzen und Getreidehülsen, Lösliche Ballaststoffe sind beispielsweise Pektine, Carageen, Agar-Agar und Guarkernmehl.

Die Hälfte der Ballaststoffe, die wir aufnehmen, sollte über Obst und Gemüse gedeckt werden. Wer die 5-am-Tag Regel befolgt ist hier im Schnitt auf der richtigen Seite und kann diesen Teil des Ballaststoffbedarfes decken. Die andere Hälfte sollte man vor allem über Getreide und Hülsenfrüchte (Nudeln, Reis, Bulgur, Graupen, Erbsen, Bohnen, Linsen und Brot) zu sich nehmen. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte, anfangs einen hohen Ausmahlungsgrad und trinken Sie reichlich dazu (damit die Ballaststoffe quellen) und ganz wichtig: stellen Sie die Ernährung schrittweise um. Wer von heute auf morgen plötzlich jede Menge Ballaststoffe zu sich nimmt hat in der Regel eine ganze Weile Verdauungsbeschwerden wie Blähungen.

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